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1. Noch nicht vergebene Arbeiten

 

Untersuchungen zum Adhäsionsverhalten von Klebefolien
  auf Halbleiter- und Polymeroberflächen
- Infineon

1 Master-Arbeit
Betreuer Infineon: Alois Steiner
Betreuer TUG: Nadja Noormofidi

Die Herstellung moderner Halbleiterbauelemente ist ein komplexer vielstufiger Prozess, im Laufe dessen unterschiedlichste Technologien und Materialien zum Einsatz kommen.
Im Rahmen eines sehr wichtigen Teilschrittes werden Siliziumscheiben auf Dicken unter 100 Mikrometer gedünnt. Während des Dünnungsprozesses und daran anschließender Prozeduren wird die Scheibenoberfläche temporär durch eine Klebefolie geschützt, welche anschließend wieder entfernt werden muss. Das Adhäsionsverhalten der Klebefolie ist somit ein Schlüsselparameter, sowohl für den erfolgreichen Schutz der Scheibenoberfläche, als auch in Hinblick auf die spätere Entfernbarkeit der Folie.
Im Rahmen der Arbeit soll eine neue mechanische Prüfmethode für die prozessnahe Bestimmung des Adhäsionsverhaltens etabliert werden.

Untersuchung der Haftungsmechanismen zwischen
  Polyimidoberflächen und Pressmassen
- Infineon

1 Master-Arbeit
Betreuer Infineon: Franz Kleinbichler
Betreuer TUG: Frank Wiesbrock

Halbleiterbauelemente sind Schlüsselkomponenten vieler moderner Technologien und kommen in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz. Neben den elektronischen Funktionen ist hohe Zuverlässigkeit die wichtigste Anforderung. Dazu müssen alle Komponenten eines Bauelementes ihre Funktion einwandfrei erfüllen - nicht nur elektronisch aktive Bestandteile, sondern auch die üblicherweise zur Anwendung kommenden Kunststoffe (Polyimid-Schutzschichten) und Composits (Gehäuse-Pressmassen). Deren chemisch/physikalische Eigenschaften sind für die Grenzflächenhaftung zueinander und somit für die Zuverlässigkeit der Bauelemente von ausschlaggebender Bedeutung.

Im Rahmen der Arbeit sollen Polyimidoberflächen nach unterschiedlichen Oberflächenbehandlungsprozessen untersucht werden. Das Interesse gilt sowohl der chemischen als auch der physikalischen Charakterisierung, wie z.B. der Untersuchung der Morphologie. Aus den gewonnen Daten sollen Korrelationen zwischen Oberflächenbehandlungsprozess, Haftungsmechanismus zu den ebenfalls zu charakterisierenden Pressmassen, und letztendlich neue Ansatzpunkte zur Verbesserung der Zuverlässigkeit bei Anwendung in Baulementen abgeleitet werden.

 

2. Vergebene Arbeiten


Oberflächenchemische Wechselwirkungen von den Inhaltsstoffen
  der Offset-Druckfarbe an der porösen Struktur von gestrichen Papieren
- Sappi

Miriam WimmerArbeit vergeben an: Miriam Wimmer
"Meine Bachelorarbeit entsteht in Zusammenarbeit mit Sappi Gratkorn Forschung und Entwicklung. Das Ziel der Arbeit ist, die chemischen Wechselwirkungen zwischen Streichfarbe und Druckfarbe nachzuweisen und zu charakterisieren."

Beschreibung der Arbeit:
Die Oberfläche eines gestrichenen Papiers setzt sich aus feinen Pigmenten Latexbindern, Cobindern und verschiedenen Additiven zusammen. Diese Komponenten bilden dabei eine sehr poröse Struktur aus. Beim Offsetdruckverfahren tritt diese Oberfläche in Wechselwirkung mit der Druckfarbe, welche wiederum aus verschieden Komponenten mit unterschiedlichen Viskositäten besteht. Aufgrund der Kapillarkräfte wird die Druckfarbe in die Strichstruktur gesaugt. Dieser physikalische Prozess wurde mehrfach untersucht (z.B. Dissertation P. Resch). Die chemischen Wechselwirkungen der Druckfarbenkomponenten an der Strichoberfläche sind weitgehend unerforscht. Diese oberflächenchemischen Vorgänge sollen schrittweise analysiert werden.

1 Bachelorarbeit
Betreuer Sappi: Franz Frisch
Betreuer TUG: Roland Fischer

Trocknungsprozess von Strichen - Sappi

Denise PrutschArbeit vergeben an: Denise Prutsch
"Ich studiere das 7. Semester Chemie an der TU bzw. Karl Franzenz-Universität in Graz. Im Sommersemester 2010 werde ich meine Bachelorarbeit zum Thema "Trocknung von Strichen an Papieroberflächen" in Kooperation mit SAPPI GmbH und TU Graz beginnen. Neben meinem Studium verbringe ich sehr viel Zeit mit meinen drei kleinen Schwestern und Freunden oder widme mich dem Volleyball spielen, Lesen und dem Zeichnen."

Beschreibung der Arbeit:
Beim Streichen von Papieren wird mit unterschiedlichen Verfahren eine Wasser basierende Strichmasse auf den porösen, hydrophilen Stoff aufgetragen. Die Aufgabe der Trocknung ist es, die Feuchtigkeit, die durch den Strich aufgetragen wird, zu entfernen. Die Energiezufuhr kann durch Infrarotstrahlung, Konvektions- sowie Kontakttrocknung erfolgen. Während des Trocknungsvorgangs stehen sich der Penetrationsvorgang des Wassers in das Rohpapier und das Verdampfen des Wassers gegenüber. Die in der Wasserphase gelösten Strichkomponenten sowie sehr feine feste Partikel (z.B. Latex) können in beiden Prozessen dem Wasser folgen und dadurch die Papierqualität wesentlich beeinflussen. Die Trocknung wird daher auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Binders optimiert. Andererseits stellen die Energiekosten einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Diese sollen durch ein besseres Verständnis der Trocknungsvorgänge optimiert werden. Hierfür sollten die Verdampfungsraten in Abhängigkeit von der Strichstruktur bzw. der Strichzusammensetzung bestimmt werden sowie die chemischen Reaktionen, die während der Trocknung ablaufen untersucht werden.

1 Bachelorarbeit
Betreuer Sappi: Heribert Winter
Betreuer TUG: Roland Fischer

Analyse und Bilanzierung von Schmutzpunkten - Sappi

Sandra PötzArbeit vergeben an: Sandra Pötz
"Nach Abschluss des 1. Abschnittes meines Studiums mit der Studienrichtung Technische Chemie habe ich mich entschlossen, mit dem Masterstudium Chemie fortzufahren. Derzeit studiere ich im 8. Semester."

Beschreibung der Arbeit:
Während der Zellstoffproduktion gibt es viele Möglichkeiten, wie Schmutzpunkte in den Zellstoff gelangen können. Diese Schmutzpunkte stören insofern, als dass sie mit dem Zellstoff weiter zur Papierproduktion transportiert werden und im fertigen Papier unschöne Flecken verursachen, welche die Qualität des Papiers vermindern. Ziel der Projektarbeit ist es, solche Verunreinigungen zu identifizieren und Maßnahmen zu finden, um diese Verunreinigungen so weit wie möglich zu verhindern. Ein weiteres Ziel der Projektarbeit ist es, eine statistische Auswertung über die Häufigkeit des Auftretens bestimmter Schmutzpunkte in Korrelation mit gewissen Betriebsparametern zu erstellen.

1 Master-Arbeit
Betreuer Sappi: Heribert Winter
Betreuer TUG: Roland Fischer

MgO in der Bleiche - Sappi

Mirijam SkofArbeit vergeben an: Mirjam Skof
" Ich studiere im 7. Semester Chemie an der TU Graz und schreibe derzeit an meiner Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit der Firma Sappi in Gratkorn. Im weiteren Verlauf meines Studiums möchte ich meinen Fokus auf die Bereiche Technische Chemie bzw. Anorganisch-chemische Technologie legen. In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur, betreibe Sport oder lese."

Beschreibung der Arbeit:
Als Schmutzpunkte werden in der Papier- und Zellstoffindustrie Teilchen bezeichnet, die im Papier im Durchlicht sichtbar sind. Der größte Teil dieser Teilchen stammt von Rinde und Bast und ist nur schwer bleichbar. In laufenden Zellstoffprojekten wird versucht die Zellstoffausbeute zu erhöhen, wodurch die Schmutzpunkteproblematik minimert wird.
Die Arbeit ist äußerst praxisnah und erfolgt zum überwiegenden Anteil in der Zellstofffabrik. Dabei soll der Prozess vom Holzplatz bis zum Papier verfolgt, Schmutzpunkte qualitativ analysiert und bilanziert werden. Die bestehende Methodik soll überprüft und wenn möglich verbessert werden. Wichtige Prozessschritte, wie Sortierung und Bleiche sind genauer zu untersuchen. Es sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die Qualitätskontrolle verbessert und Ursachen für verstärkten Schmutzpunkteanfall schneller gefunden werden können.

1 Bachelorarbeit
Betreuer Sappi: Heribert Winter
Betreuer TUG: Roland Fischer

Enzymatische Modifikation von Zellstoffen - Sappi

Annemarie MaroldArbeit vergeben an: Annemarie Marold
"Ich komme aus Wolfsberg, bin 25 Jahre alt, mag Partys, Kino, Urlaub, Fortgehen, Musik, arbeite zur Zeit am Institut für Umweltbiotechnologie bei Prof. Gübitz und plane im Frühjahr 2010 mit meiner DA fertig zu werden..."

Beschreibung der Arbeit:
Ziel des Projektes war es, die spezifischen Parameter wie zum Beispiel die Reißfestigkeit und den Durchreißwiderstand von Zellstoff zu erhöhen und die physikalischen Eigenschaften für die Papierproduktion mittels enzymatischer Methoden zu verbessern. Für das Projekt wurde Zellstoff aus Kirkniemi verwendet, der unmittelbar nach dem Erhalt in mehrere Pakete abgepackt und eingefroren wurde, um genügend identen Zellstoff für die Dauer des Projektes zur Verfügung zu haben. Die Versuche wurden sowohl mit dem Gesamtzellstoff, als auch mit der Fraktion R200 durchgeführt. Die enzymatische Modifikation erfolgte mit verschiedenen Laccasen und Zusatzsoffen wie Mediatoren, Polyaminosacchariden, Aminosäuren und Trockenverfestigern. Die besten Ergebnisse hinsichtlich der Reißlänge konnten mittels dem Enzym Laccase in Gegenwart von Chitosan oder Luredur erzielt werden.

1 Bachelorarbeit
Betreuer Sappi: Heribert Winter
Betreuer TUG: Roland Fischer

Anorganische Materialien als alternativer Binder in
  hochwertigen Papierstrichen
- Sappi

Theresa KainzArbeit vergeben an: Theresa Kainz
"Ich bin zur Zeit im siebten Semester Chemie und werde voraussichtlich in den Master "Technische Chemie" einsteigen. In meiner Freizeit gehe ich gerne tanzen oder lese ein gutes Buch. Meine Lieblingsfarbe ist orange."

Beschreibung der Arbeit:
Für die Verwendung des Papiers als Informationsträger (bedrucktes Papier) wird es veredelt, indem eine Streichfarbe auf das Rohpapier aufgetragen wird (pigment coating). Ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Streichfarben sind die synthetischen Binder auf Erdölbasis. In Zusammenarbeit mit einem Unternehmen beschäftigt sich diese Bachelorarbeit mit der Untersuchung alternativer Binder, die nicht aus Öl-Fraktionen hergestellt werden und gleichzeitig umweltfreundlich sind. In vorherigen Untersuchungen wurde ein gewisser Anteil des Latex durch bestimmte Siliciumverbindungen ersetzt. Diese Streichfarbe konnte auf das Papier aufgetragen werden und zeigte gute Eigenschaften. Dennoch wiesen die Striche mit Siliciumkomponenten ein anderes Verhalten auf als die gut untersuchten latexhältigen Striche. Eben diese Unterschiede sollen systematisch untersucht werden, um zu einem besseren Verständnis und verbesserten Praxiswerten zu gelangen.

1 Bachelorarbeit
Betreuer Sappi: Jelena Fischer
Betreuer TUG: Roland Fischer

Enzymatischer Abbau von Ligninbestandteilen - Sappi

Theresa FlockArbeit vergeben an: Teresa Flock
"Ich bin 26 und gebürtige Grazerin. Ich habe in Kanada und in Belgien gewohnt, bin aber letztendlich zum (Bio)chemiestudium wieder in Graz gelandet."

1 Bachelorarbeit
Betreuer Sappi: Eichinger
Betreuer TUG: Georg Gübitz

Stärkeeinsatz bei der Papierherstellung im Kontext der wirtschaftlichen
  und gesellschaftlichen Implementierung nachwachsender Rohstoffe
- Sappi

Nicole PircherArbeit vergeben an: Nicole Pircher
"Ich studiere Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Chemie im 11. Semester an der Karl Franzens Universität Graz. In meiner Masterarbeit wird in Zusammenarbeit mit der Firma Sappi eine Charakterisierung von Stärkeproben für die Papierherstellung im Kontext gesamtgesellschaftlicher Hintergründe der Nutzung nachwachsender Rohstoffe vorgenommen."

Beschreibung der Arbeit:
Bei der Papierherstellung werden bei verschiedenen Verfahrensstufen unterschiedlich aufbereitete Stärkequalitäten eingesetzt. Der Hintergrund dieser Qualitäten, insbesondere auf molekularer Ebene, ist nach wie vor nicht vollständig geklärt. Bisherige Qualitätsbeurteilung von Stärken beruhen im Wesentlichen auf die Viskositätsmessung, für detailiertere Bewertungsgrundlagen wurden in letzter Zeit zwar zusätzlich Molekulargewichtsverteilungen mittels Gelpermeationschromatographie festgestellt, diese Messungen konnten allerdings nur als Dextranäquivalente erfasst werden. Die Erweiterung dieses Ansatzes auf die Erfassung tatsächlicher Stärke-Molekulargewichte durch die Einbindung von Lichtstreudetektion und Messung der intrinsischen Viskosität zeigte allerdings sehr rasch die Komplexität der Problemstellung und die Notwenigkeit systematisch erarbeiteter Grundlagen zur Bewertung festgestellter Messwerte. Projektziel ist es nun, diese Grundlagen zu erarbeiten und darauf aufbauend die Stärkeapplikation bezüglich der Produktqualität und der Kostenoptimierung zu verbessern.

1 Master-Arbeit
Betreuer Sappi: Wolfgang Kreiner
Betreuer KFU: Anton Huber

Beschichtungen von Konversionsleuchtstoffen für den Einsatz
  bei LEDs
- Lumitech

Johanna FlockArbeit vergeben an: Johanna Flock
"Seit Oktober 2005 studiere ich Technische Chemie an der Technischen Universität Graz. Neben dem Studium bin ich weiters noch bei der IAESTE, einem Austauschprogramm für Studenten, tätig. Weitere Interessen sind Reisen, Theater- und Kinobesuche Musik, Lesen, und Gitarre spielen."

Beschreibung der Arbeit:
Gebräuchliche Konversionsleuchtstoffe (oft auch Phosphor genannt) mit Emission im grünen oder orange-roten Bereich sind oftmals nicht beständig gegenüber Umgebungsfeuchte. Somit sind LED Leuchtmittel für Außenanwendungen nicht günstig. Ein Lösungsansatz ist die Umhüllung mit transparenten anorganischen Verbindungen oder Gläsern, um die Stabilität zu gewähren. Weiters besteht die Möglichkeit in sehr dünne Schichten (1 bis 100 nm) noch organische Gruppen einzubauen. Die organischen Reste verleihen den Schichten hydrophobe Eigenschaften. Dies ist entscheidend, da das Wasser am Diffundieren in den Phospher gehindert wird. Zudem dienen die organischen Reste auch als gute Verbindung zum Kunststoff in dem der Leuchtstoff dispergiert ist.

1 Master-Arbeit
Betreuer Lumitech: Franz Schrank
Betreuer TUG: Roland Fischer

Synthese biozider Metathese-Polymere sowie Oberflächenmodifikation
  bestehender Polymerkonzepte
- KeKelit

Julia LangerArbeit vergeben an: Julia Langer
"Seit Oktober 2005 studiere ich Technische Chemie in Graz. Im Rahmen des Masterstudiums schreibe ich ab März 2010 an meiner Diplomarbeit, auf die ich über das Programm „erfinderin“ gestoßen bin. In Folge einer Kooperation mit dem oberösterreichischen Unternehmen KeKelit werde ich mich dabei mit antibakteriellen Polymeren beschäftigen. Meine Freizeit verbringe ich im Sommer und Winter gerne draußen mit Laufen, Wandern, Radfahren, Schi, Snowboard… ich betreibe außerdem mit Begeisterung Kampfkunst (ML-Martial Arts). Wenn sonst noch Zeit bleibt lese ich auch gerne."

Beschreibung der Arbeit:
Aufgrund eines steigenden Interesses an antimikrobiellen Polymeren sollen in Zusammenarbeit mit dem Kunststoffwerk KeKelit entsprechende Materialien entwickelt werden. Basierend auf den bisherigen Arbeiten am Institut soll an der Entwicklung neuer antibakterieller Polymere gearbeitet werden. Dabei kommen verschiedene Metathese-Reaktionen zur Anwendung. Weiters sollen durch Oberflächenmodifizierung Materialien wie z.B. Polyvinylchlorid (PVC) gezielt funktionalisiert werden. Ziel der Arbeit ist es, die antibakterielle Wirksamkeit sowie die mechanischen Eigenschaften der Polymere zu optimieren.

1 Master-Arbeit
Betreuer KeKelit: Karl Rametsteiner
Betreuer TUG: Nadja Noormofidi

Poly(ethylenimine/amine) PEI/PEAs als potentielle neue
  antimikrobielle Compounds
- KeKelit

Verena KaltenhauserArbeit vergeben an: Verena Kaltenhauser
"Ich studiere seit Oktober 2005 Technische Chemie an der TU Graz und schreibe seit Dezember 2009 eine Diplomarbeit im Rahmen des FEMtech Projekts bei Dr. Wiesbrock Frank im Bereich der Makromolekularen Chemie in Graz. Meine Hobbys sind Reiten, Lesen und Reisen."

Beschreibung der Arbeit:
Verbundstoffe aus "Standard"-Polymeren, wie beispielsweise Polyethylen PE oder Polypropylen PP, und Polymeren mit bioziden Eigenschaften weisen ein hohes Anwendungspotential in Bereichen mit hohen hygienischen Standards –von Wasserrohren bis zur Medizintechnik– auf. Ziel dieser sechsmonatigen Masterarbeit ist die mikrowellenunterstützte Synthese von Polymeren mit bioziden Eigenschaften sowie deren Charakterisierung. In einem zweiten Teil dieser Masterarbeit sollen ausgewählte biozide Polymere mit PE und PP zu Verbundstoffen compoundiert und diese auf ihre bioziden Eigenschaften getestet werden.

1 Bachelorarbeit
Betreuer KeKelit: Karl Rametsteiner
Betreuer TUG: Franz Wiesbrock

VPI-Harz-Charaktersisierung, Ermittlung des Emissionsrisikos
 
- Elin EGB Motoren

Sarah MeyerArbeit vergeben an: Sarah Meyer

Beschreibung der Arbeit:
Thema der Arbeit ist es ein Harzsystem zur Tränkung von Generatoren für die Firma ELIN EBG Motoren zu charakterisieren. Das bedeutet, dass ich die Einzelkomponenten identifizieren und den Reaktionsmechanismus aufzuklären muss. Ein zweiter Teil der Arbeit befasst sich mich mit dem Emissionsrisiko, d.h. ob während der Tränkung kritische Substanzen freigesetzt werden und ob diese den MAK-Wert überschreiten.

1 Master-Arbeit
Betreuerin Elin EGB Motoren: Gernot Fuchs
Betreuer TUG: Roland Fischer

Das Alterungsverhalten von Transfomatorenöl - Siemens Transformers

Andrea JanyArbeit vergeben an: Andrea Jany
"Ich studiere seit einigen Jahren Technische Chemie und bin froh darüber endlich bei meiner Diplomarbeit angelangt zu sein. Diese schreibe ich für die Firma Siemens und behandelt das Thema - das Alterungsverhalten von Transformatorölen - und wird voraussichtlich mit Anfang April abgeschlossen sein."

Beschreibung der Arbeit:
Diese Arbeit behandelt das Alterungsverhalten von Transformatorenöl. Dazu wurden Mineralöl, synthetische Ester und natürliche Ester verwendet und verglichen. Diese Öle wurden mit verschiedenen Transformatormaterialien versetzt und über 2 Wochen durchgehend auf 120°C bzw. 140° erhitzt. Anschließend wurden die Öle und die Materialien auf Änderung bestimmter Eigenschaften untersucht und verglichen.

1 Master-Arbeit
Betreuer Siemens Transformers: Georg Pukel
Betreuer TUG: Roland Fischer

CRO-Polymerisation von Oxazolinen und Analyse
  der bioziden Aktivität via Live/Dead Kit
- KeKelit

Judith BuchmaierArbeit vergeben an: Judith Buchmaier
"Im Jahr 2005 habe ich mit meinem Technische Chemie Studium begonnen, nach dem ersten Studienabschnitt bzw. dem Bachelorstudium habe ich mich für das Masterstudium Biotechnologie inskripiert. Nach einem Auslandsjahr auf der Universidade da Madeira habe ich die letzten Prüfungen des Biotechnologiemasters abgelegt und schreibe nun seit September meine Masterarbeit im Rahmen des FEMtech Projekts. Ich betreibe sehr gerne Sport, wie z.B. Surfen, Snowboarden, Laufen, Schwimmen, Paragliding… weiters bastle und lese ich gerne oder treffe mich mit meinen Freunden."

Beschreibung der Arbeit:
Das Diplomarbeitsthema setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Erstens aus der Synthese eines Polymers, welches im zweiten Teil auf seine biozide Aktivität untersucht wird: Ein Oxazolin wird funktionalisiert und mittels Kationisch Ring- Öffnender Polymerisation CROP polymerisiert. Darüber hinaus ist das Ziel dieser Arbeit die Evaluierung kommerziell erhältlicher Farbstoff-Kits für die Bestimmung der antibakteriellen Wirksamkeit von bioziden Polymeren. Durch Einsatz geeigneter Farbstoffe lassen sich Bakterien unterschiedlich färben, abhängig davon, ob sie zum Zeitpunkt der Färbung tot oder lebendig sind.In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Biochemie werden Fluoreszenzmikroskopie sowie -spektroskopie die häufigsten Analysenmethoden sein. Das am besten geeignete Detektionsverfahren soll schließlich auf Hochdurchsatzbedingungen adaptiert werden.

1 Master-Arbeit
Betreuer KeKelit: Elmar Ratschmann
Betreuer TUG: Nadja Noormofidi

Synthese und Charakterisierung von Polyazanorbornenen - KeKelit

Chiara GstreinArbeit vergeben an: Chiara Gstrein
"Ich studiere seit 2005 an der TU Graz. Angefangen habe ich mit dem Diplomstudium Technische Chemie, wobei ich aber nach dem 1. Abschnitt diesen auf das Bachelor-Studium Chemie umgerechnet habe. Seit 2008 bin ich im Masterprogramm Technische Chemie und habe mich dort bereits im Rahmen eines Projektlabors mit dem Thema Polyazanorbornene beschäftigt. Im Zuge meines Studiums habe ich einige Auslandsaufenthalte absolviert, dazu zählen ein Forschungsprogramm in Novi Sad, Serbien; eines in Syracuse, USA; sowie ein Erasmus-Aufenthalt in Lund, Schweden."

Beschreibung der Arbeit:
Es werden Polymere, genauer Polyazanorbornene, mittels Ring Öffnender Metathese Polymerisation unter Verwendung von Ruthenium-Katalysatoren hergestellt. Die erhaltenen Polymere werden in Hinblick auf Stereoselektivität, Polydispersität, Monomer-Umsatz und Taktizität untersucht und mit bereits bestehenden, auf Molybdän-Katalyse basierenden Polymeren verglichen. Aus den daraus entstehenden Daten werden mögliche Anwendungen abgeleitet.

1 Master-Arbeit
Betreuer KeKelit: Elmar Ratschmann
Betreuer TUG: Nadja Noormofidi

Verkleben von Nutkeilen - Elin EGB Motoren

Arbeit vergeben an: Patricia Handel
"Seit dem Wintersemester 2010/11 belege ich an der TU Graz das Masterstudium Technische Chemie. Kommendes Sommersemester werde ich mit Erasmus einen Auslandsaufenthalt in Stockholm an der KTH absolvieren. Meine Hobbies sind laufen, Ski fahren, wandern, lesen, reisen ..."

Thema der Arbeit:
Im Zuge dieses Forschungsprojektes wird ein gegenwärtig eingesetztes photo-härtendes Harzsystem untersucht. Dabei sollen einerseits die Hauptkomponenten festgestellt werden. Weiters sollen die Photoinitiatoren charakterisiert werden. In weiterer Folge werden Untersuchungen zum Härtemechanismus angestellt, sodass letztlich ein Mechanismus vorgeschlagen werden kann. Zusätzlich werden kinetische Untersuchungen zum Aushärteverhalten durchgeführt. Die Arbeiten umfassen den Einsatz moderner Analyseverfahren (Multikern-NMR Spektroskopie, UV-Messungen, IR-Spektroskopie, Rheometrische Untersuchungen) sowie eine umfassende Literatursuche.

1 Projektarbeit
Betreuerin Elin EGB Motoren: Sabine Wagner
Betreuer TUG: Frank Uhlig

Verkleben und Lackhaftung an Verteilertransformatoren
  Siemens Transformers

Arbeit vergeben an: Christina Weirer
"Ich studiere im 7. Semester Chemie (Bachelor) an der TU Graz. Im Sommersemester 2011 werde ich mit dem Masterstudium Technische Chemie beginnen. Gerade deswegen bin ich sehr froh über die Chance mit einer Firma – in meinem Fall mit der Siemens Transformers Austria GmbH & Co. KG – gemeinsam eine Projektarbeit schreiben zu können. Diese Erfahrung wird für mich im weiteren Studien- und Karriereweg sicherlich hilfreich sein. Meine Freizeit verbringe ich meistens mit diversen Proben, da ich sowohl im Musikverein, als auch in einem Jugendchor tätig bin."

Thema der Arbeit:
In der Elektroindustrie wird seit vielen Jahren ein Lacksystem eingesetzt, um sensible Bauteile vor Durchschlägen und Korrosion zu schützen. Als zunehmend problematisch stellt sich in diesem Zusammenhang aber die damit verbundene hohe Lösungsmittelbelastung am Arbeitsplatz dar. Daher sollen alternative Lacksysteme vorgeschlagen und den gängigen Testverfahren unterzogen werden. Ziel ist es, ein weniger belastendes System zu finden, ohne dabei allerdings Abstriche in Bezug auf Lebensdauer und Schutzverhalten des bewährten Systems machen zu müssen.

1 Master-Arbeit
Betreuer Siemens Transformers: Gerhard Wruss
Betreuer TUG: Frank Uhlig